Gold und Spinnen

Ich will meine neue Wohnung vergolden. Was genau weiß ich noch nicht – vermutlich das Kopfteil meines Bettes – aber zuerst einmal habe ich mir ganz viel Schlagmetall besorgt und was man noch alles dafür braucht. (Und kommt mir jetzt nicht mit: “Wieso hast du denn kein echtes Gold genommen?”). Diese Idee habe ich schon seit Jahren, da ich heimlich von einem goldenen Esstisch träume. Und warum nur träumen? Wenn das mit dem Bett klappt, dann bekommt der Esstisch auch einen ‘Goldschliff’. Wenn die Umsetzung tatsächlich klappt, werde ich davon berichten. Kann also gut sein, dass ich dieses ‘Projekt’ nie wieder erwähnen werde.

Jetzt noch was… ekliges. Ich hatte mal eine Spinne im Badezimmer. Normalerweise vernichte ich diese gleich mit einem Staubsauger. Dieses mal dachte ich aber, dass ich versuchen sollte mein Ekelgefühl zu überwinden und Spinnen als harmlose Lebewesen zu betrachten & zu akzeptieren. Jetzt nicht gleich als bester Freund, sondern eher so “ich lass dich in Ruhe und du lässt mich in Ruhe”. Also lies ich (nennen wir sie liebevoll) “Spinni” am Leben.

Zwei Wochen funktionierte das prima. Ich duschte – Spinni hing in ihrer Ecke. Ich kämmte meine Haare – Spinni hing in ihrer Ecke. Ich putzte meine Zähne – Spinni hing in ihrer Ecke. Ein harmonisches Zusammenleben wie im Bilderbuch. Eines Tages viel mir auf, dass um Spinni ganz viele Pünktchen klebten. Wahrscheinlich irgendwelche Fliegen, die ins Netz gegangen sind, dachte ich mir. Gut gemacht, Spinni! Paar Tage später waren diese Pünktchen immer noch da. Und größer. Das beunruhigte mich etwas und ich holte vorsichtshalber meine Kamera heraus, fotografierte diese dubiosen Pünktchen und schaute mir dann auf dem Kameradisplay die Vergrößerung der Punkte an. Und was sah ich? Und bitte jetzt nur auf dieses Bild klicken, wenn ihr keine Angst oder Ekelgefühle vor Insekten/Spinnen habt. Das.

Es war das Aus unserer Freundschaft. RIP Spinnis. Mehrzahl, ey.
Gehe mich jetzt übergeben.

Stupides Gerede nach meinem Geschmack

Ich denke jeden Tag an meinen Blog. Ich wäre ein echt guter Blogger, wenn ich mal wieder was posten würde. Das Gute ist, dass jetzt keiner mehr hier richtig mitliest, so ist der Druck weg und ich kann wieder ehrlich sein und furchtbaren Mist schreiben und mich über alle aufregen – so wie früher. Dafür wurden Blogs erfunden. Um sich den Psychotherapeuten zu sparen. Also, was ist passiert?

Ich bin Student, habe einen Studentenjob bei dem ich an der frischen Luft sein kann und um den mich alle beneiden. Das ist abgefahren. Leider kann ich den Job hier nicht benennen, da sonst meine Identität auffliegen würde und dann… gute Frage… passiert eigentlich nichts, nur dass noch mehr Leute, die mich kennen meinen Blog lesen würden und da ich das nicht ertragen kann, weil ich es nicht mag, wenn Leute, die mich kennen meinen Blog lesen (Komplexe!), benenne ich hier meine Jobtätigkeit nicht. Zurück zum Thema. Das Schöne an der frischen Luft zu arbeiten ist, dass es mein Bräunungsproblem behebt (“oh mein Gott, ich bin so blass und mag es nicht mich in die Sonne zu legen… Dilemma!”). Endlich werden ich regelmäßig gebräunt, zwar nur an Kopf, Armen und je nach Bekleidung noch so ein bisschen an den Beinen, aber hey… das reicht um bei meinen Freunden anzugeben (“schaut mich an, ich bin braun, d.h. ich gehe tatsächlich öfters mal raus und bin ein ganz normaler Mensch – so wie ihr!”).

Was noch? Samstag ziehe ich um. Schrecklich, dieses Umziehen. Kisten packen. I hate it. Beim Kisten packen schwitzen. I hate it. Beim Kisten schleppen schwitzen. I hate it. Körperliche Anstrengung. I hate it. Und ich bin weg von meiner geliebten Stadt. I hate it.

Und zum Abschluss noch zwei wunderbare stupide Bilder von mir.

Hier renne und schwebe ich.

Ich laufe und schwebe ich zurück.

Das haben wir hier doch alle vermisst. Magie!

Lebenszeichen, ohohoh!

Endlich kann ich nachvollziehen, warum Studenten immer so furchtbar arm sind. Finanziell gesehen. Freizeittechnisch ist das Leben natürlich super. Studentenrabatte an jeder Ecke. Partys sowieso (habe ich gehört). Außer man muss in der Freizeit arbeiten, weil man ja kein Geld hat, weil man ja wochentags studiert.

Dafür hat man die Erlaubnis sich durch’s Leben zu schnorren. Das macht wiederum Spaß, weil man sich über Schnorrererfolge freut (“yeah, Geld gespart – bald kann ich mir wieder Lebensmittel leisten!”) und gleichzeitig auch beschämt ist (“wenn ich die zwei geschnorrten Kekse in acht Teile breche, dann habe ich über ein Woche was davon… geilo!”).

SMORT.de +++ Neu Neu Neu +++

Es hat gefühlt Jahre gedauert, aber jetzt lasse ich es gut sein und mache es endlich publik. Konstruktive Kritik/Anregungen sind erwünscht, auch wenn ich sie nicht verkraften werde und mich dann in den Schlaf weine. Aber egal… habt Spaß und seid nett zu mir.

SMORT ist ein Fitnessblog mit Persönlichkeit. Die Persönlichkeit bringe ich ein. Mone, Mittzwanziger und weiblich. Sport ist ein fester Bestandteil meines Lebens, daher vergeht nur selten eine Woche ohne körperliche Anstrengung. Ich bin kein Sportexperte, aber ich probiere viel aus und bilde mir gerne ein eigenes Urteil. Um darum geht es hier. Um meine Erlebnisse mit und um Sport. Dabei spielt die Ernährung auch eine wichtige Rolle. Ich gebe das wieder, was mir widerfahren ist. Mal ernsthafter, mal weniger.

Und was bedeutet nun SMORT?

Es ist ein Namensspiel aus meinem Namen Mone und dem Begriff Sport. Am Schönsten ist aber immer noch die leichte Affirmation zu Smart. Oder Mord.

Schon 2012

silvester_2012

Wie die Jahre vergehen. Ich fühle mich alt, aber das ist okay. Gestern war also der letzte Tag im Jahr 2011. Es war definitiv nicht mein Jahr, aber hey, ich habe ja hoffentlich noch paar Jährchen vor mir. Schlechte Jahre stärken den Charakter. Oder so. Ach, egal. Nun sind wir endlich im Weltuntergangsjahr angekommen. Ist das nicht schön? Wahrscheinlich wird uns hier wieder zu viel versprochen. Vielleicht ist es besser so. Ich will schließlich auch 2012/13 meine üblichen “wie konnte das Jahr so schnell vorbeigehen und warum lebe ich noch; ist doch alles scheiße” – Silvestergedanken nachhängen.

Jetzt eine kleine Bilderflut von gestern und heute.

lichtspiel

Ein Neujahrsherz aus Wunderkerzen.

mone_silvester

Ich begrüße anonym das neue Jahr. Unter der Jacke trage ich schon mein Nachtzeug. Eigentlich würde ich Silvester lieber verschlafen, aber man erlaubt es mir nicht.  

Bewegte Bilder


Ich liebe Loopcam.

Sechs Tatsachen

Vorab. Mit dem neuen Blog-Projekt läuft es ganz gut. Vielen Dank auch für das (gute) Feedback. Das spornt natürlich an. Ich bin dabei einige Artikel vorzubereiten, so dass es nicht ganz so leer auf den ersten Seiten ausschaut. Lange dauert es nicht mehr und dann habt ihr endlich die Möglichkeit viele unqualifizierte Artikel über Sport und Ernährung zu lesen. Kein Scherz.

Ich habe jetzt schon öfters die Nachfrage erhalten, ob ich mir nicht einen Formspring-Account anlegen möchte (wer Formspring nicht kennt… man meldet sich an und jeder kann dieser Person (anonyme) Fragen stellen, die derjenige dann beantworten kann. Ein schönes Stalkerwerkzeug. Leider ist das Interesse an meiner Person sehr gering, so dass sich in meinen Augen die Anmeldung nicht lohnt. Dafür aber habe ich diesen wundervollen Blog. Um euch Einblick in meine psychopathische Persönlichkeit zu geben. Also… let’s go.

  1. Ich interviewe mich oft selbst. Ich stelle mir historische Ereignisse vor oder male mir zukünftige Geschäftserfolge aus und frage mich dann darüber aus. Das geschieht meistens, wenn ich mich im Bad befinde, den Abwasch tätige oder beim Joggen. Manchmal steigere ich mich da ziemlich hinein, so dass ich bestimmte Szenen im Kopf hunderte Male wiederhole.
  2. Ich kann nicht verstehen, warum manche Frauen in einer Beziehung dem Mann ‘das Hinterherschauen’ verbieten. Meine bessere Hälfte und ich stupsen uns oft an, wenn wir hübschen Frauen z.B. auf der Straße begegnen, um den anderen darauf aufmerksam zu machen. Auch erzählen wir uns gegenseitig, wem wir begegnet sind und schwärmen (auch öffentlich) darüber. Ich halte das für gesund und es macht Spaß.
  3. Wenn wir beim Lieferservice bestellen, gehe ich grundsätzlich nie an die Tür, sondern lasse das meinen Freund erledigen. Außerdem bevorzuge ich Lieferservices, bei denen man online bestellen kann.
  4. Ich überlege (ungelogen) wöchentlich, ob ich meinen Facebook-Account kündigen soll, weil mich viele Pinnwandeinträge aufregen. Manchmal blocke ich Freunde – die ich mag - vorübergehend, damit ich kurzweilig meine Ruhe habe. Das hält meistens nur paar Stunden an und ist schnell wieder vergessen. Bis zur nächsten Woche.
  5. Ich kann mich erst unter die Dusche stellen, wenn die Wassertemperatur meinen Bedürfnissen entspricht. Das zieht sich manchmal über zwei Minuten hin. Meine bessere Hälfte ist davon entnervt.
  6. Ich habe nur selten ein schlechtes Gewissen. Ich nehme das Leben nicht sehr ernst und werde deswegen öfters kritisiert. Auch schiebe ich Dinge sehr gerne vor mich hin. Meistens kann ich sie so gut verdrängen, dass ich sie vollständig vergesse.

Ernährung und Sport. Hört sich interessant an.

sport_ernaehrung

Ich beschäftige mich zurzeit intensiv mit Ernährung. Das passt gut, da meine Freundin gegen die ganze Welt allergisch ist… stimmt nicht, das war ja ich eine Laktose- und Fructoseintoleranz hat. Und noch so was, da sie auch keine Sojaprodukte verträgt. Hafer manchmal auch nicht. Also ihr seht… ein schwieriges Thema. Auch bezüglich Süßigkeiten und somit Schokolade. Schokolade ohne Milch und ohne Fructose ist schwer erhältlich. Zartbitterschokolade (aber auch nur bestimmte) ist für die Ewigkeit auch nicht die wahre Lösung. Und jetzt komme ich ins Spiel. Supermone. Der war lahm. Entschuldigt.

Ich experimentiere mit Rohkost. Auch mit Rohkostschokolade, d.h. der Kakao bzw. die Schokolade wird nicht über 45°C gemahlen/erhitzt, wodurch alle natürliche Inhalts- und Nährstoffe erhalten bleiben. Das ist wunderbar, denn dadurch wird Schokolade gesund und strotzt nur so vor Magnesium und Antioxidantien. Außerdem verwende ich keinen raffinierten Zucker. Auch keinen Rohrohrzucker. Und keine Milch- oder tierischen Produkte. Vegan sozusagen. Das hört sich aufwendig und unlecker an, aber so ist es nicht. Sie ist einfach herzustellen und schmeckt wunderbar. Außer man hat eine Freundin, die nicht mal fructosehaltige Süßungsmittel verträgt (Agavendicksaft, Carob, Datteln, …). Dann wird das ganze Verfahren schon schwieriger, aber nicht unmöglich. Zum Glück darf ich wenigstens Nüsse verwenden. Und Reissirup, da er keine Fructose enthält (meine persönliche Erfahrung damit: Das erste Süßungsmittel, dass nicht süchtig macht, da es kein Insulin “aktiviert”. Man kostet davon und will nicht gleich zwei weitere Löffel probieren, so wie bei Agavendicksaft, Honig, Ahornsirup und so weiter und so fort. Obwohl es auch süß und lecker schmeckt – das ist faszinierend).

Ich probiere also derzeit die perfekte Schokolade für meine Freundin zu kreieren, so dass auch mal bisschen Abwechslung in ihrem Schokoladenalltag kommt. Kulinarische Abwechslung, die schmeckt und gesund ist.

Auf was ich eigentlich hinauswollte… interessiert euch so was? Wollt ihr Rezepte, Bilder und Infos darüber? Ich denke nämlich darüber nach einen (reinen) Ernährungs- und Sportblog anzulegen. Na gut, eigentlich ist er schon angelegt (an den letzten Feinheiten wird noch geschliffen), aber irgendwie habe ich Schiss ihn bald zu publizieren. Ich bin kein Experte. Ich probiere gerne aus und teile meine Erfahrung mit. Das ist (hoffentlich) klar. Woran ich zweifle, weiß ich selbst nicht. Normalerweise ziehe ich so ein “Projekt” einfach durch und habe Spaß daran. Vielleicht sollte ich das auch dieses Mal tun. Oder?

Haarige Unterbrechung

Die Leute glauben mir nicht, wenn ich ihnen erzähle, dass ich die wirrsten und lockigsten Haare der Welt habe. Hiermit möchte ich endlich das Gegenteil beweisen. So sehe ich aus, wenn ich meine Haare lufttrockne und am nächsten Tag aus dem Bett steige.

badhair

Und jetzt stellt euch mal vor ich würde meine Haare föhnen. Wegen mir wurde der Ausdruck “Löwenmähne” erfunden. Meine besser Hälfte nennt diesen Look auch liebevoll “mal wieder in die Steckdose gefasst”. Ich wünschte, ich hätte in den 70ern gelebt.

Aber keine Panik… die Haarindustrie hat uns tonenweise Pflegemittel, Stylingprodukte und Glätteisen geschenkt. Und in fünfzehn Minuten kann die Welt wieder in Ordnung sein.

beautyhair

Trotzdem hasse ich alle Menschen mit glatten und smoothigen Haaren. Dafür werdet ihr nie so “Hippie” sein wie ich. Ja, das tröstet mich. Peace.

Unterwasserfotos

front

Die versprochenen Fotos. Die Wegwerfkamera hat 10 Euro gekostet und das Entwickeln der Bilder noch mal 8 Euro. Macht ingesamt 18 Euro für eine beeindruckende Bilderserie. Hust. Und wer darüber nachdenkt sich seine Lippen aufspritzen zu lassen, sollte sich einfach mal eine Taucherbrille aufsetzen. Sexy, ich weiß.

fishiandme

Hier habe ich versucht mich mit einem vorbeischwimmenden Fischschwarm zu fotografieren. Fail.  

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