Hello from Shanghai
Gestern Abend sind wir in Shanghai angekommen und da unser Hostel W-LAN anbietet, kann ich mit meinem MonePhone endlich wieder online gehen. Heute früh waren wir auf dem Jin Mao-Tower (ich sage nur 88 Stockwerke, 340m) und haben uns zum ersten Mal von Shanghai flashen lassen (groß, größer, Shanghai). Die Stadt ist wirklich von einer Smogbrühe überzogen, doch so düster wie auf den Bildern wirkt & ist Shanghai nicht. Das liegt an meiner iPhonekamera, die konnte mit dem extrem grellen Tageslicht auf der Aussichtsplattform im Tower nicht umgehen (muss mich hier mal nach dem iPhone 4 umsehen).
Und es ist heiß und schwül (schwül, schwüler, Shanghai). Zuvor waren wir in Dalian und da war es zwar auch schon seeehr sommerlich, aber das ist nichts gegen diese City.
Ich finde China großartig. Ganz ehrlich, das hätte ich nie gedacht. Davor konnte ich einfach nichts mit der chinesischen Kultur anfangen. Jetzt bin ich da und ich bin überrascht, dass es mir so gut gefällt. Hach ja.
Warum ich meine Schwester beneide
Meine Schwester kam gerade aus Japan zurück und ist dort mit dem schönsten Flugzeug der Welt geflogen.

Sogar die Sitze im Flugzeug waren mit Pokémons bestückt. Leider konnte sie davon kein Foto machen. Ich liebe das japanische Völkchen! Pokéballplane flieg!
Mobiles Blogging
Morgen geht’s endlich los. Koffer ist so gut wie gepackt (natürlich viel zu viel). Mal schauen, ob ich in China irgendwie auf meinen Blog komme (Wordpress ist ja gesperrt). Hoffe erstmal, dass dieser Eintrag klappt. Zàijiàn.
Werbung mit mir
In letzter Zeit habe ich wieder bisschen gemodelt, um meine Portokasse aufzustocken. Meistens für Zeitschriften und manchmal auch für größere Unternehmen, bevorzugt Mode und Make-Up. Hier mal eine schlecht eingescannte Anzeigenauswahl. Ich habe versucht mit Photoshop das Beste rauszuholen. Sieht trotzdem nicht so toll aus.

Ich bin so furchtbar sexy.
Wer hält ein Visum für China in der Hand?

Nächste Woche schon. Holy shit!
Blutsauger [China-Update]
In genau drei Wochen ist es schon so weit. Da werde ich chinesischen Boden berühren und die herrliche Luftfeuchtigkeit und das Pseudo-Smog-Sonnenlicht genießen. Und endlich die berühmt-berüchtigte chinesische Internetzensur kennenlernen. Zuvor stehen aber einige Reisevorbereitung an. Dazu gehört auch das Thema Impfungen.
Meine letzte Impfung erhielt ich laut Impfpass vor mehr als fünfzehn Jahren. Deswegen ließ ich mir Anfang dieser Woche die zweite Folgeimpfung für Hepatitis A+B verpassen. Zusätzlich war noch eine Blutanalyse fällig, so dass mir gleich noch Blut abgezapft wurde. So durften beide Arme herhalten und schmerzten gleichzeitig um die Wette, bis sich der – Achtung, Überraschung! – Blutabnahme-Arm gar nicht mehr strecken ließ und höllisch schmerzte. Ist ja nicht so, dass mir noch nie Blut abgenommen wurde (Stichwort: Blutspenden) und normalerweise hat mein Körper/Arm den Vorfall nach einer halben Stunde vergessen. Diesmal leider nicht. So musste ich nach der Arbeit (ja, gearbeitet wurde trotzdem noch, da man ja leider für’s Impfen nicht krankgeschrieben wird), d.h. sieben Stunden später freihändig nach Hause radeln, da ich meinen einen Arm nicht mehr strecken konnte und der andere wegen der Impfung knocked out war (wenigstens konnte ich diesen Arm notfalls zum Bremsen benutzen). Endlich – und jetzt kommt die Pointe – ergab es Sinn, dass ich mir mit sieben Jahren freihändig Fahrrad fahren beigebracht habe (und einmal einen Hang hinunterstürzte). Ist doch so! Freihändig fahren tut man ja nur, weil man es kann und… weil es cool aussieht (?!) und nicht, weil man es braucht.
Jedenfalls sind jetzt fünf Tage vergangen und mein Unterarm spielt Regenbogen, obwohl ja nur in die Armbeuge gepiekst wurde. Ich muss meinem Doktor leider den Titel “Lieblingsarzt” entziehen (auch, weil ich eine Blutfontäne über den ganzen Tisch spritzte, als er mir die Nadel herauszog. Obwohl… das war irgendwie lustig. Da haben wir beide gelacht.)
Eiscreme – mehr mehr mehr [schnell & easy]
Mein Außenthermometer zeigt mir 32,4°C an. Zeit für selbstgemachtes Eis, aber bitte schnell, einfach & lecker!
Man nehme:
- 300 g Gefrorene Früchte / Tiefkühlobst (z.B. Himbeeren)
- 50-100 ml Milch
- 3-4 EL Sahne
- Zucker (z.B. Stevia – gesund und ohne Kalorien)

1. Zuerst gibt man das Tiefkühlobst (nicht auftauen lassen) in ein hohes Gefäß und mixt es 2-3 Minunten klein (ob im Mixer oder mit Pürierstab), bis ein “Eismus” entsteht.

Das Wort zum Sonntag mit drei Bildern
Ich war heute Nachmittag mit meiner besseren Hälfte spazieren und hatte meine Kamera dabei.
Ein solches Foto entsteht, sobald man dem Mann für eine Sekunde die Kamera überlasst. Habe ich natürlich erst später beim Durchschauen der Fotos auf dem PC entdeckt. Typisch, also wirklich. Zu seiner Verteidigung hat er nichts gesagt und nur gegrinst. Na gut, ich auch.

Enten haben manchmal so einen Blick drauf, als ob sie mehr wüssten wie wir. Ohne scheiß.

Stürmischer Tag (aaah, alle zwei Minuten die Frisur zurechtrücken). Auf dem Bild bin ich nicht wiederzuerkennen, deswegen mal unzensiert. Damit wisst ihr auch endlich, dass ich braune Augen habe (obwohl sie in live paar Nuancen heller sind), aber pssst… nicht weitersagen.

Es folgt ein bisschen Nonsense-Content
China-Girl Palanka hat mir die chinesische “InTouch”-Zeitschrift zukommen lassen. Ich verstehe zwar kein Wort, aber die Paparazzi in China ist genauso unverschämt wie überall auf der Welt (Stichwort: Höschen-Fotos).

Mein Konzentrationsblick beim Lesen wird oftmals mit meinem “Ich-mach’-dich-fertig”-Blick verwechselt.

Die Chinesinnen sind ALLE furchtbar hübsch und schlank, dass gibt’s ja gar nicht. Schaut euch diese Werbung an – danach fühlt ihr euch fett!

Mein heutiges Abendessen. Fisch mit Kräuter-Tomaten-Zwiebeln-Öl-Zitronen-Marinade + Crème fraîche und Salat. Damit ich mich nicht so fett fühle.

Der gestrige Regenschauer am Nachmittag hatte was beruhigendes. Regen mit Sonnenstrahlen lassen mich tanzen.

Ich mag den Frühling.

Test: Gesunder Zucker – zu schön, um wahr zu sein [Ernährung/Gesundheit]

Zucker ist böse und macht dick. Nicht so der Zuckerersatz Stevia, der schon seit längerer Zeit in aller Munde ist. Aus der krautähnlichen Pflanze “Stevia rebaudiana” wird ein Erzeugnis zum Süßen gewonnen, welches rein pflanzlich ist, null Kalorien besitzt und keine Karies verursacht – um nur einige Vorteile von Stevia zu nennen. Ein wahres Teufelszeug für die Zuckerindustrie und ein Segen für die Gesundheit – darauf habe ich gewartet! Für Details kann ich euch diese und diese Seite empfehlen (hier erfährt man auch, warum Stevia leider noch nicht überall als Süßstoff oder Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden darf – sehr interessant).
Vorab. Stevia wird in verschieden Formen angeboten. Mein Paket von Steviamarkt enthielt 2 x 50g weißes Pulverextrakt (Steviosid) und 50ml flüssiges Stevia (Fluid). Zusätzlich ein Buch mit erprobten Kochrezepten mit Stevia. Das Paket erhielt ich letzten Freitag und somit konnte ich über das Wochenende schon einige Speisen mit Stevia süßen und erste (Geschmacks-)Erfahrungen sammeln.

Geschmack & Wirkung
Jetzt kommen wir zum interessanten Teil. Geschmacklich ist Stevia ein bisschen mit herkömmlichem Süßstoff vergleichbar – so ‘ne Mischung zwischen Zucker und Süßstoff, aber nicht unangenehm (eher ungewohnt). Ein leicht bitterer Nachgeschmack macht sich nur beim rohen Kosten des Pulvers auf der Zunge bemerkbar; in den Speisen keineswegs. Stevia hat die 300-fache Süßkraft von Zucker, deswegen reicht hier eine wirklich niedrige Menge zum Süßen des Gerichts aus. Folgende Speisen habe ich mit Stevia (in Pulverform) gesüßt & getestet:





