Montag und drei Mitteilungen
Ich habe mir gerade eine Bosch-Küchenmaschine mit Durchlaufschnitzler und Mixer-Aufsatz gekauft. Genau das gleiche Modell hat sich meiner Mutter in den 80ern zugelegt – damals nur 20-fach teurer. Ich bin ein bisschen aufgeregt (auch auf den Blick meiner Mutter, wenn sie zum ersten Mal “ihre Maschine” in meiner Küche erblickt) und fürchte freue mich vor auf erhöhten Karottensalat und Rüblitorten-Konsum.
Letzte Woche konnte ich endlich wieder draußen joggen, da die Temperaturen frühlingshaft=erträglich waren (na gut, das “endlich” war gelogen). Mein einziges Paar Sportschuhe verkraften leider den hohen Sportkonsum nicht und bereiten mir, was noch schlimmer ist, schmerzende Füße und stinkende Schuhlsohlen (inkl. Stinkesockenalarm). Übrigens hilft es nicht die Schuhe mit einer Backpulver- und Natronmischung auszustreuen und zwölf Stunden einwirken zu lassen, damit der Gestank sich in Luft auflöst. Das Zeug kriegt man nämlich nicht mehr vollständig aus seinen Schuhen gebürstet und löst nur Niesanfälle und Angst vor allergischen Backpulver-Fußsohlen-Reaktionen aus. Ich brauche unbedingt ein zweites Paar Laufschuhe.
Für den Frühling/Sommer habe ich ein neues Gartenprojekt geplant. Ich werde ein kleines Beet (sprich Quadratbeet oder eher bekannt als “Square Foot Gardening” ) auf meiner Terrasse anlegen und ausführlich darüber berichten. Genügend Platz habe ich ja für einen “künstlichen” Garten. Fehlt nur noch das Gärtnertalent.
Backe, backe, Kuchen
Am Wochenende gab es was zum Feiern und deswegen habe ich einen Marmorkuchen gebacken – inklusive kitschiger Zuckerguss-Verzierung. Eigentlich feiere ich gern alles und jeden; hauptsache ein Anlass zum Backen. Haha!
Das neue Rezept hat mich leider nicht umgehauen, da ich den Kuchen viel luftiger gewohnt bin, deswegen lasse ich das Backrezept mal weg. Geschmacklich gab es aber nichts auszusetzen, besonders wegen der dicken Schokoglasur.
Übrigens (und darum geht in diesem Beitrag) führe ich jetzt eine Backkategorie namens “rezeptsammlung” ein. Darunter findet ihr Rezepte & Inspirationen für Köstlichkeiten, die sofort – ohne Umwege und nur durch das bloße Anschauen – auf euren Hüften landen.

(Handyqualität - ich hasse es)
Push ups – Battle
Frau ChliiTierChnübler tweetete heute folgendes:
100 Liegestütze? Kein Problem! Als Mann und mit Muskelbergen.
Ich schaffe dokumentiere und ja, wirklich bemitleidenswerte ~20 Push ups:
Shoppingtour
Am Freitag war ich mit einem guten Freund auf Shoppingtour, da ich unbedingt eine neue Jeans brauchte und mich schon wochenlang (eigentlich sind es Monate) davor drückte. Zu zweit fiel die Entscheidung für die perfekte Jeans viel leichter (”sieht mein Arsch darin gut aus?” – “ja!”) und natürlich machte es auch viel mehr Spaß, da zum Abschluss Pizza essen auf dem Plan stand.
Zuerst kam ich auf die grandiose Idee H&M einen Besuch abzustatten. Ich vergaß, dass H&M nur dünne Teenager-Oberschenkel mag und meine Figur & mein Selbstbewusstsein gerne – eigentlich immer – diskriminiert (ich bin tatsächlich zu fett für H&M-Hosen). Deswegen ging es danach ins Jeansland und für gute Beratung zahle ich gerne mehr (mein Bankkonto ist mit dieser Argumentation nicht einverstanden). Zwei Jeans habe ich mitgenommen, die jetzt nicht beeindruckend stylisch sind, sondern (die Formel für die perfekte Hose) normal, bequem, passend und einen netten Hintern “zaubern” (laut Begleiter und Verkäuferin – wehe, ihr habt mich angelogen!).

Anschließend sind wir noch durch einige Läden gebummelt und ich habe dieses (leicht biedere) Jäckchen, was mir total gefällt, gekauft, einen Schal (davon kann man nie genug haben), zwei Pullovers und meine erste Treggings (Kombi zwischen Hose und Leggings), die nicht auf den Bildern zu sehen sind, da ich das Zeug zu Hause gleich in die Waschmaschine gestopft habe.

Leckere Nebenbeschäftigung
Ich habe gerade die Anzahl Berliner (oder wie ihr die süßen Teile auch immer nennt) addiert, die ich seit letzten Donnerstag bis heute gegessen habe und ich bin über meine Gefräßigkeit… empört! Neun Stück. Du dickes Ei – neun Stück? Ich bin derzeit so unersättlich (sprich verfressen). Als Frau kann ich das zum Glück auf meinen verkorksten Hormonhaushalt schieben. Der braucht dringend einen Reboot und einen Berliner.
If love is the answer, could you please repeat the question?

T-Shirt: Esprit // it’s all about love
Jäckchen: Esprit // sehr sporty
Hose: Cross // blau wie der Ozean
Gürtel: WE // total hippie
Als Modeblogger tauge ich einfach nichts, aber als Poser bin ich einsame Spitze. Der zensierte halbnackte Kerl im Hintergrund freut sich über seinen Gastauftritt.
(Solche Fotos entstehen, wenn ich warten oder aufräumen muss.)
Erst rollen, dann essen

Gestern wollte meine bessere Hälfte unbedingt Zitronen-Biskuitrolle backen, deshalb standen wir am Nachmittag beide in der Küche und bereiteten diese – wirklich einfache und schnelle – Nachspeise zu. Das Rezept klauten wir von hier und das ergab zwei ca. 15 cm lange Biskuitrollen. Die eine nahmen wir zu meiner Mutter mit, damit wir vorbildliche und liebe Kinder abgaben und die andere diente uns heute als köstlicher Nachtisch. Nächstes Mal bereiten wir doppelt so viel Füllung zu, weil es mir zu viel nach Biskuit und zu wenig nach leckerer Zitronenmasse schmeckte. Yumm yumm.
Mein neuer bester Freund – sagt Hallo

Gestern, weil DHL meine Päckchen nie bei den Nachbarn abgibt (why?), konnte ich mir endlich meinen Gewinn auf der Post abholen (vielen, vielen Dank nochmal!) und war sofort in meinen schwarzen iPod Shuffle verliebt. Besonders die “VoiceOver”-Funktion hat es mir angetan. Auf Knopfdruck wird mir der Namen des Interpreten genannt oder meine Wiedergabenlisten werden mir vorgelesen, während die Musik ganz leise im Hintergrund weiterspielt. Als Sportler finde ich das eine geniale Funktion, da ich kein Blick auf’s Display werfen muss und mich easy durch’s Menü klicken kann. Und das Teil ist ja so klein, dass sieht man auf den Bildern gar nicht.
Jedenfalls werden wir noch sehr viel Spaß miteinander haben. <3
Wieso können Montage nicht so sein?

Es ist doch so. Man verbringt den ganzen Sonntagvormittag miteinander im Bett, vergnügt sich zwischendurch, fühlt sich gut, döst weiter und um zwölf rafft man sich endlich auf, zieht ’ne dicke Strumpfhose unter die Jeans an, da es draußen – für mein Gemüt – arschkalt ist und schlendert, nachdem man sich an der Tanke sein Frühstück – eine Tüte M&M’s – geholt hat, gemütlich durch die Schneelandschaft und kehrt eine Stunde später wieder ins warme Zuhause zurück und denkt sich so „scheiße, schon viertel nach eins – der Tag ist gelaufen!“.
Ab nach Zhōngguó*
Der Flug ist gebucht und das Geld überwiesen – es steht also fest:
Im Juli geht es ab nach China und dort erwartet mich Palanka und eine abenteuerliche Rundreise durch China (bis jetzt geplant: Dalian, Shanghai und Peking). Ich bin jetzt schon hibbelig, weil mich fremde Kulturen immer ein bisschen “nervös” machen. Deswegen lerne ich auch immer ein Grundvokabular der “unbekannten” Sprache, damit ich mir nicht ganz so verloren vorkomme. In diesem Fall (Hoch)Chinesisch. Und Chinesisch ist fies, da man doppelt so viel lernen muss. Schriftzeichen und zusätzlich Pinyin (Umschrift auf der Basis des lateinischen Alphabets), damit man überhaupt weiß, welche Bedeutung und Betonung die Schriftzeichen besitzen (Tonsprachen – total unnötig!). Dafür fällt die Grammatik flach (endlich ein kluger Schachzug: einfache Grammatik, davon träumen die Plusquamperfekt-Sprachen).
Bisschen sorgen macht mir auch der heilige Berg Tài Shan**, den wir mit über 6000 Stufen zu Fuß bezwingen wollen. Neun Kilometer, die aus Stufen bestehen (~ fünf bis sechsstündige Wanderung.). Man sollte mir eine Dauerreservierung für den Stepper im Fitness genehmigen. Oder Palanka erklären, dass >6000 Stufen wirklich viel sind – obwohl, dadurch bekomme ich den schönsten Knackarsch der Welt. Na gut, einverstanden.
* auf Deutsch: China
** über das a von Shan gehört noch ein waagerechter Strich, den mein falsch zeichenkodierter Blog nicht darstellen kann
