If love is the answer, could you please repeat the question?

T-Shirt: Esprit // it’s all about love
Jäckchen: Esprit // sehr sporty
Hose: Cross // blau wie der Ozean
Gürtel: WE // total hippie
Als Modeblogger tauge ich einfach nichts, aber als Poser bin ich einsame Spitze. Der zensierte halbnackte Kerl im Hintergrund freut sich über seinen Gastauftritt.
(Solche Fotos entstehen, wenn ich warten oder aufräumen muss.)
Erst rollen, dann essen

Gestern wollte meine bessere Hälfte unbedingt Zitronen-Biskuitrolle backen, deshalb standen wir am Nachmittag beide in der Küche und bereiteten diese – wirklich einfache und schnelle – Nachspeise zu. Das Rezept klauten wir von hier und das ergab zwei ca. 15 cm lange Biskuitrollen. Die eine nahmen wir zu meiner Mutter mit, damit wir vorbildliche und liebe Kinder abgaben und die andere diente uns heute als köstlicher Nachtisch. Nächstes Mal bereiten wir doppelt so viel Füllung zu, weil es mir zu viel nach Biskuit und zu wenig nach leckerer Zitronenmasse schmeckte. Yumm yumm.
Mein neuer bester Freund – sagt Hallo

Gestern, weil DHL meine Päckchen nie bei den Nachbarn abgibt (why?), konnte ich mir endlich meinen Gewinn auf der Post abholen (vielen, vielen Dank nochmal!) und war sofort in meinen schwarzen iPod Shuffle verliebt. Besonders die “VoiceOver”-Funktion hat es mir angetan. Auf Knopfdruck wird mir der Namen des Interpreten genannt oder meine Wiedergabenlisten werden mir vorgelesen, während die Musik ganz leise im Hintergrund weiterspielt. Als Sportler finde ich das eine geniale Funktion, da ich kein Blick auf’s Display werfen muss und mich easy durch’s Menü klicken kann. Und das Teil ist ja so klein, dass sieht man auf den Bildern gar nicht.
Jedenfalls werden wir noch sehr viel Spaß miteinander haben. <3
Wieso können Montage nicht so sein?

Es ist doch so. Man verbringt den ganzen Sonntagvormittag miteinander im Bett, vergnügt sich zwischendurch, fühlt sich gut, döst weiter und um zwölf rafft man sich endlich auf, zieht ’ne dicke Strumpfhose unter die Jeans an, da es draußen – für mein Gemüt – arschkalt ist und schlendert, nachdem man sich an der Tanke sein Frühstück – eine Tüte M&M’s – geholt hat, gemütlich durch die Schneelandschaft und kehrt eine Stunde später wieder ins warme Zuhause zurück und denkt sich so „scheiße, schon viertel nach eins – der Tag ist gelaufen!“.
Ab nach Zhōngguó*
Der Flug ist gebucht und das Geld überwiesen – es steht also fest:
Im Juli geht es ab nach China und dort erwartet mich Palanka und eine abenteuerliche Rundreise durch China (bis jetzt geplant: Dalian, Shanghai und Peking). Ich bin jetzt schon hibbelig, weil mich fremde Kulturen immer ein bisschen “nervös” machen. Deswegen lerne ich auch immer ein Grundvokabular der “unbekannten” Sprache, damit ich mir nicht ganz so verloren vorkomme. In diesem Fall (Hoch)Chinesisch. Und Chinesisch ist fies, da man doppelt so viel lernen muss. Schriftzeichen und zusätzlich Pinyin (Umschrift auf der Basis des lateinischen Alphabets), damit man überhaupt weiß, welche Bedeutung und Betonung die Schriftzeichen besitzen (Tonsprachen – total unnötig!). Dafür fällt die Grammatik flach (endlich ein kluger Schachzug: einfache Grammatik, davon träumen die Plusquamperfekt-Sprachen).
Bisschen sorgen macht mir auch der heilige Berg Tài Shan**, den wir mit über 6000 Stufen zu Fuß bezwingen wollen. Neun Kilometer, die aus Stufen bestehen (~ fünf bis sechsstündige Wanderung.). Man sollte mir eine Dauerreservierung für den Stepper im Fitness genehmigen. Oder Palanka erklären, dass >6000 Stufen wirklich viel sind – obwohl, dadurch bekomme ich den schönsten Knackarsch der Welt. Na gut, einverstanden.
* auf Deutsch: China
** über das a von Shan gehört noch ein waagerechter Strich, den mein falsch zeichenkodierter Blog nicht darstellen kann
Scheiße, ich kann nicht bremsen!

Für Langlauf konnte ich mich noch nie so richtig begeistern, da aber meine Schwester auf Ausdauersport steht und wir nur eine (Zug- und Busfahrt-)Stunde vom Schwarzwald entfernt wohnen, willigte ich einen gemeinsamen Langlaufausflug am Samstag ein. Wir liehen uns ein paar Skier im örtlichen Sportgeschäft aus und so standen wir gestern früh um 09.30 Uhr auf der Piste. Das Schöne am Langlauf sind ja die gespurten Loipen, also man folgt einfach einer Bahn/Spur und kommt irgendwann wieder am Ausgangspunkt an. Kein Stress, sondern Training für den Körper und Erholung für den Geist. Das fand ich eine gute Kombination und freute mich auf die Loipe (Schwierigkeitsgrad: mittel), die vor uns lag.

Wir fuhren also los und die ersten fünf Minute waren wir mit der richtigen Langlauftechnik beschäftigt und wollten uns selbst mit professionellen Tipps übertrumpfen, bis es plötzlich immer mehr bergab ging, so dass wir schneller und schneller wurden. Heilige Scheiße, haben wir geschrien! Nach zehn Minuten lagen wir beide – kurz vor einen Herzinfarkt – auf dem Boden und haben Tränen gelacht. Wir sind nicht davon ausgegangen, dass man beim Langlaufen überhaupt eine Bremstechnik braucht und haben uns irgendwann in Panik (Puls 200!) einfach seitlich auf den Boden fallen lassen. Da so früh noch keiner auf der Bahn unterwegs war, haben wir uns nur voreinander blamiert und das ist unter Geschwister vollkommen ok. Die nächste halbe Stunde ging es zum Glück nur leicht bergauf und wir konnten endlich die fantastische Aussicht, den Tiefschnee (~70 cm), den Sonnenschein und einfach die herrliche Luft genießen. Nach einer kurzer Rast mit leckeren belegten Broten, heißem Pfefferminztee und Schokolade (yumm yumm) vergingen die nächsten drei Stunden wie im Fluge und bei der zweiten (noch steileren – Puls 220!) Abfahrt fürchteten wir uns eher vor dem Rückweg, der zwar wie erwartet (sau)anstregend wurde, aber da wir beide ganz gut durchtrainiert sind (und dafür war ich echt dankbar), machte sich die Steigungen heute nur in den Schultern, Armen und Fingern (ja, wirklich jeder Muskel hatte seinen Spaß) bemerkbar (yes, die Ausfallschritte im Training bringen also doch was).
Obwohl ich beim Skifahren oder Snowboarden noch nie solche Todesängste erlitten habe (konfus!), war der Tag echt schön, sehr unterhaltsam… und schwitzig.

iMones PC-Arbeitsplatz

Der Hr. Winkelsen und sein Sponsor Tech Depot verlosen einen iMac (ein Traum!) und suchen denjenigen, der den (ich zitiere) “ältesten/schrägsten PC-Arbeitsplatz hat und aus unserer Sicht dringend einen neuen iMac braucht”. Dafür soll man ein Foto von seinem PC-Arbeitsplatz schießen und damit den Beweis liefern. Ich weiß nicht, ob ich damit dienen kann. Das einzige was wirklich alt&schräg ist, ist mein PC. Das Betriebssystem. Monitor. Tastatur. Lautsprecher. Ich.
Klar, ein iMac würde wunderbar auf meinen Schreibtisch passen und das Gesamtbild perfektionieren, was sich wahrscheinlich hundert weitere Personen auch denken werden. Das ist blöd. Und obwohl mein PC furchtbar laut&alt ist (der Grafikkartenlüfter treibt mich noch in den Wahnsinn!) und sich bei der Fotobearbeitung gerne aufhängt (er hängt sich auch so mal öfters auf, weil ich ihm nicht genügend Streicheleinheiten schenke – glaube ich), machen solche Contests unglaublich Spaß. Ich liebe Bilder von fremden Wohnungen und Arbeitsplätzen. Inspirierend (mal mehr, mal weniger). Also habe drauf losgeknipst und präsentiere nun meinen “unaufgeräumten” PC-Arbeitsplatz (aufräumen ist selten notwenig, da ich ein Freund von Schubladen bin) und fühle mich fast wie bei MTV Cribs. Fast.
Im Nachhinein ist mir die “MagnaDoodle”-Maltafel aufgefallen, die ich kurz zuvor auf meinen Drucker gestellt habe, da sich rechts von meinem Schreibtisch der Wäschenkorb befindet und die Tafel üblicherweise auf dem Deckel des Korbes liegt (warum auch immer) und nun ja… es war Waschtag. Stellt euch die Bilder also ohne diese Tafel vor (obwohl ich die total kindisch cool extravagant finde und als Ideenboard aka Brainstorming benutze).
Nun zu den Erläuterungen.

Manchmal ziehe ich eine Grey’s Anatomy-Staffel heraus, betrachte das Cover und himmle McDreamy an. Deswegen stehen die nicht im offiziellen DVD-Staffel-Regal (aber das weiß zum Glück keiner).
Die wichtigen Kabel verbinden meinen Laptop mit dem Universum. Na gut, mit dem Drucker und der Festplatte, aber praktisch ist es trotzdem (ich hätte doch für einen Router mit USB-Anschlüssen zahlen sollen).
[Maltafel-Erläuterung, bevor jemand fragt: Man sieht meinen (professionell gezeichneten) Freund, wie er unsicher&ängstlich auf einem Snowboard steht und "Fang mich, Mone" ruft. Kein Kommentar!]
Mone, wo warst du?

Bildunterschrift: Suchti mit TV-Fernbedienung in der Hand
Sorry, ich habe mich am Anfang des Urlaubs auf die Couch gelegt und bin erst gestern wieder aufgestanden. Und ja, es war wundervoll.
Geflasht

Schicke 3D-Brille
“Avatar – Aufbruch nach Pandora” in 3D war ja echt der Obershizzlemydizzle (3D-Kinos rocken sowieso). Die Effekte waren überwältigend (Kernaussage bitte anstreichen). Diese ganze Fantasy-Regenwald-Filmwelt ist animiert und komplett im Studio/am PC gedreht, sodass kein echter Baum bzw. Wald der animierten Fauna&Flora im Film als (Hintergrund-)Kulisse diente. Das haut mich um, weil ich Virtualität nicht mehr von der Realität unterscheiden kann und trotzdem glaube, dass alles real ist. Und dazu noch in 3D, da hat mein Gehirn sowieso nicht mehr durchgeblickt. Ich war komplett geflasht, habe nichts von der Story mitbekommen und fand den Film trotzdem super.
Das heißt was.
Hat ihn von euch schon jemand gesehen?
Das Ende ist nah
Wir nähern uns dem Ende des Jahres, dass merke ich am Verhalten meiner User. Die drehen langsam durch.
User: “Hallo, xy hier, die Technik hat mich gerade an Sie weitergeleitet. Mein Internet funktioniert nicht.”
Ich: “Hallo Herr xy, funktioniert Ihr Browser noch?”
User: “Wie, Browser?“
Ich: “Firefox oder Internet Exlporer, je nachdem was Sie benutzen. Können Sie diesen starten?”
User: “Häh, wieso soll ich diesen starten können? Das Internet funktioniert doch nicht!”
Ich: “(WTF?) Sie wollten doch ins Internet, d.h. Sie brauchen für die Darstellung einen Webbrowser …”
[Stille.]
User: “Scheiße, ich meinte nicht Internet, sondern Computer. Mein Computer lässt sich nicht mehr einschalten. Oh Gott, ist mir das peinlich … können Sie mich wieder mit der Technik verbinden?”
Ich: “Ja, kein Problem.”
Der Schönste und Klassiker zuletzt.
User: “Hallo Frau Mone, mein Monitor funktioniert seit heute Morgen nicht mehr.”
Ich: “Haben Sie ihn eingeschaltet und leuchtet das Lämpchen am Monitor grün?”
User: “Ja, habe ich, aber da leuchtet nichts.”
Ich: “Dann schalten Sie ihn bitte mal aus.”
User: “Oh, jetzt geht’s…”
Ich Magier, ich! Ich sollte mal mit dem Abteilungsleiter sprechen. Zwangsurlaub wäre angebracht.