Merke ich, seit ich am Samstag auf der Piste war – umgeben von fast einem Meter Schnee. Herrlich, wirklich herrlich (angenehme -6°C / mit Wind -10°C). Da lohnt es sich doch in der Nähe eines großen Skigebiets zu wohnen. Jedenfalls habe ich meine neuen tollen Skier ausprobiert (siehe Beitrag unten oder wer zu faul zum Scrollen ist, der klicke hier) und ich kann sagen: Ja, sie sind wirklich toll! Gleiten über den Schnee wie… ähh… wie Butter. Die Eingewöhnungsphase hat zwar bisschen gedauert, aber danach bin ich geflogen… ähhh… geglitten über den Schnee wie… ähhh… Öl. Gutes Öl.

Besonders spaßig ist es ja die Skifahrer (mehr die Snowboarder) während der Sessellift-Fahrt zu beobachten. Die haut es ja ab und zu hin… unglaublich… da ist man ja glatt froh, dass der Mensch mehr als sieben Leben besitzt. Oh, ähhh, falsch, das waren ja Katzen. Nochmal. Da ist man ja glatt froh, dass der Mensch eine fantastische Dehnbarkeit besitzt – in vielerlei Hinsicht.

Mich hat es nur einmal “hingefetzt”, aber mehr durch “angetäuschte Fremdeinwirkung”. Nach 1/3 der Piste wollte ich das unglaubliche Panorama genießen, das sich mir anbot (vereinzelte Sonnenstrahlen schossen durch die Wolken und beleuchteten die Umgebung) und legte deshalb eine elegante 90° – Wendung hin (davor vergewisserte ich mich, dass keiner hinter mir fuhr – sehr ratsam, kann ich nur empfehlen). Ich stand da nun und versuchte dieses beeindruckende Bild in mein Gedächtnis zu brennen, bis meine künstlerische Ader genug hatte und ich mit Schwung wieder in eine senkrechte Position geraten wollte.
Blick über Schulter – eine rasante Snowboarderin näherte sich mir und ich sah es zu “Ressourcenkonflikten” kommen, wenn sie nicht innerhalb von ein paar Sekunden eine scharfe Wendung hinlegen würde. Mein Körper reagierte reflexartig (“Gefahr – waagrechte Position wieder einnehmen, Kollision vermeiden”), während mein Gehirn zeitgleich die Kontrolle über die Koordination verlor (“senkrechte Position einnehmen, senkrechte Position einnehmen – Fehler!”).

Ich bin also – sehr unspektakulär – während ich da stand eingeknickt und hingefallen, weil mein Körper und mein Gehirn verschiedene Befehle erhielten. Folge: Systemabsturz. Hat sicher ein lustiges Bild abgegeben. Muss ja den Sessellift-Fahrern auch mal was anderes bieten, statt diesen standardmäßigen Fahrunfällen (mit Salto Mortale).

Jedenfalls sind meine Schultern tatsächlich von Muskeln umgeben. Schön zu wissen.

P.S. Die Snowboarderin hat sich übrigens für die Beinahe-Kollision entschuldigt. Ha!


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In der Zeitachse schmökern:


Kommentare ( 2 )

Und sowas gab es nicht zu sehen?

Zmivv sprach und siegte am 17.12.07 um 13:02 Reply to this comment

Nein, ich war wohl auf der falschen Piste… (aber ich werde weiterhin Ausschau “danach” halten ;) )

Mone sprach und siegte am 17.12.07 um 16:36 Reply to this comment

Meine Meinung dazu ist...